Winter 2016 / 2017

 

Frau Mahlzahn kriegt ein neues Outfit

Der Winter beginnt! Mein Umzug ist abgeschlossen, es kann also wieder losgehen.

Zunächst hat die kleine XS mal eine 2. Bremsscheibe gekriegt, die dazu notwendigen Teile lagen schon vorbereitet im Regal. Der 2. Bremssattel muss noch gestrahlt und Bremsleitungen (2 lange) bestellt werden. Passiert die Tage.

Viel mehr Arbeit steckt in dem Tank-Sitzbankumbau. Der Tank (20,5 Liter) ist von "ES", mit Gutachten, die Doppelsitzbank wohl von PICHLER.

Die Sitzbank war natürlich viel zu lang, also habe ich sie in drei Schritten um ganze 19 cm gekürzt.

Das sieht jetzt schon besser aus. Das Schutzblech kommt natürlich weg!

Vom Zusammenspiel nicht schlecht! Wenn alles angepasst ist wird es geschliffen und später schwarz lackiert. Der Höcker bekommt ein feuerrotes Echtlederpolster.

Komplizierter ist da schon die Tankbefestigung, da passt natürlich nichts. Ein Fall für Gerd. Ich fahre jetzt am Wochenende zu ihm, dann wollen wir das gemeinsam lösen. Erst danach können die Feinarbeiten und das genaue Anpassen des (jetzt) Höckers passieren.

Also aufladen und ab zu Gerd!

Nachdem wir uns im Grundsatz auf die Art der Realisierung verständigt hatten, ging es dann auch gleich los. Wir wollten ein Konstrukt bauen, dass keinerlei Änderungen am Rahmen erfordert. Es sollte, falls jemals notwendig, ohne Komplikationen in den Originalzustand rückbaubar sein! (Für mich schon fast ein Kulturschock!)
Natürlich hatten wir keine passenden Teile und so musste jedes einzeln angefertigt werden. Da war viel Messen und Anprobieren angesagt.

In kleinen, aber durchdachten Schritten ging es voran.

Das Grundgerüst steht. 5 mm starkes Eisen. Das reicht in jedem Fall für den Tank mit Inhalt, also ca. 25 Kilo.

Hier haben wir dann die Rahmenauflage angeheftet. Sie wird später mit Gummi unterlegt, auf dem Rahmen aufliegen und so die größte Kraft aufnehmen. Eine echt schlaue Idee von Gerd.

Nun musste alles sauber verschweißt werden. Der Meister bei der Arbeit. Er hat es echt drauf!

An dieser Stelle gab es das erste Schwarzbier, wir waren aber auch schon fast 5 Stunden dran! Wieder ein Teil aus der Kategorie "unbezahlbar"!

5 Stunden später. Geil. Das Teil muss jetzt noch ein wenig feingetunt werden, Ecken abrunden, die zu langen Ausleger kürzen, lackieren etc.! Hübsche Edelstahlmuttern heraussuchen.

Da waren wir einmal mehr stolz auf uns! Das lief aber auch wieder wie geschmiert.

Zuletzt haben wir dann noch die hintere Tankhalterung gebaut, eine einfache Querstrebe, die an vorhandenen Schraubpunkten am Rahmen verschraubt wurde.
Auch wenn es auf diesem Bild anders aussieht, der Tank ist absolut in der Waage, so dass er auch wirklich leerlaufen kann. Das haben wir mit einer Wasserwaage kontrolliert!

Als nächstes mache ich die noch notwendigen Feinarbeiten an der Halterung, lackiere sie und suche parallel dazu eine ordentliche Firma, die den Tank von innen frisch versiegelt. Wenn schon, denn schon! Zu oft wird man solch einen Tank nicht mehr kaufen können, daher muss er ordentlich restauriert werden, auch wenn das mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Nachdem die Teile lackiert waren haben sie noch ihre Moosgummiauflagen bekommen. Jetzt passen sie "wie mein Mann Seiner!".

Danach mussten sowohl der Höcker als auch der hintere Innenkotflügel noch Ferdern lassen.

Dafür passt jetzt aber alles wunderbar!

Auch der vorhandene Kennzeichenhalter kann weiter verwendet werden. Der Höcker ist angepasst und verschraubt, da ist jetzt nur noch Feinarbeit und viel Schleiferei zu machen.

Und die Multifunktionsblinker sind auch wieder dran. Für die Rückansicht muss ich noch einen geeigneten Sticker kreieren, der zum Ausdruck bringt, dass man hinter "Der wilden 13" herfährt!

Weil ich eine glatte Klebefläche für den späteren Lederbezug brauchte, habe ich diesen Bereich dünn überspachtelt.

Heute habe ich dann den Spachtelbereich geschliffen und die Polsterunterlage in seine endgültige Form gebracht. Da waren hier und da noch kleinere Anpassungsarbeiten notwendig.

Befestigt wird er am Höcker hinten durch eine zentral angebrachte M6-Schraube, vorne habe ich ihn mit 10 mm Druckknöpfen versehen. Das hält!

So, und dann konnte auch schon das 20 mm Moosgummi draufgeklebt werden. Benutzt habe ich dazu "Fix All", das ist ein durchsichtiger Silikonkleber, der ist gerade für diese Zwecke bestens geeignet. Dann die Werkzeugkiste und ein paar andere schwere Teile drauf und Feierabend. Ich lasse das Teil jetzt mal bis morgen in Ruhe trocknen und kleben. Danach schleife ich dann das Moosgummi in die endgültige Form.

Die Moosgummiauflage ist verklebt und grob in Form gebracht. Sie wird jetzt noch mit einem 80-er Schmirgel in ihre endgültige Form gebracht. Insbesondere die harten Kanten müssen weg!

Vollbracht.

Der Höcker wurde auch noch einmal überarbeitet, die Kanten gerundet und die nicht benötigten Löcher vergossen. Jetzt muss er vor dem Lackieren noch komplett feingeschliffen werden. Darauf freue ich mich schon!

Gestern war ich mit meiner Frau zum Tanzen, heute auf dem Weihnachtsmarkt!

Jetzt darf ich wieder die wirklich wichtigen Dinge erledigen! Denn heute kam endlich mein Leder, 2 mm Rindsnappa, rot, durchgefärbt! Also habe ich folgerichtig heute auch mein Sitzpolster bezogen. Seht selbst! Das wird später auf dem schwarzen Höcker ganz fein aussehen!

Besser kann ich es eben nicht!

Heute (20.12.2016) habe ich meinen Tank verschickt. Der Auftrag lautet, innen neu versiegeln, außen strahlen und grundieren. Weil in Kürze Weihnachten sein soll (habe ich gehört!), wird es etwa bis Ende Januar dauern, bis er dann zurück ist und zum Lackierer kann! Da ich mit solch einer Aktion schon einmal richtig Pech hatte, bin ich auf das Ergebnis echt gespannt! Preislich dürften etwa 300 Euro fällig sein! Schauen wir mal!

Mit den Kosten für das Lackieren werden es wohl um die 550 Euro (plus Kosten für den gebrauchten Tank). Daran erkennt man schon, dass so etwas nur dann lohnt, wenn der Tank etwas Besonderes ist! Wirtschaftlich ist es in keinem Fall!

Der Kostenvoranschlag für den Tank liegt jetzt vor, 314 Euro.

Heute habe ich dann den linken Bremssattel Glasperlengestrahlt! Schick!

Überholt

Montiert

2 lange Stahlflexbremsleitungen sind jetzt auch da, der sanierte Tank ist im Zulauf!

Höchste Zeit also, endlich den Höcker zu schleifen und die noch fehlende Halterung zu bauen.

Es waren dann auch nur 6 Schichten Farbe!*)))

So, jetzt können die Teile zum Lackierer, sobald der Tank da ist!

Und das kommt dann auf das Heck!*)

Heute war ich bei der Werbedruckfirma meines Vertrauens und habe mir dort obigen Schriftzug anfertigen lassen.

Die Tage habe ich in Littauen 123 mm Yamaha-Sticker in rund und rot gekauft, die sind dann für den Tank. Großer Tank, große Sticker!

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