21.10.2014

Ab jetzt steht die endgültige Fertigstellung der Cup/Z im Vordergrund.

Ich hatte noch ein Paar nagelneue KONIs im Regal. Sie werden zukünftig für mich in der Cup/Z arbeiten.

Wie auch in S-Ls und meiner XS 400 sind jetzt auch in der Cup/Z die stufenlos einstellbaren Federvorspanner, a la Gerd!

Eine wirklich gute Lösung und eine feine Sache für das Fahrwerk!

Im nächsten Arbeitsschritt habe ich dann die Seilzugkupplung gegen eine hydraulische Kupplung getauscht. Die funktioniert prächtig auch in den beiden anderen XSsen.

Druckzylinder befüllen, Stahlflexleitung montieren und dann gaaaaaanz vorsichtig einbauen. Fertig!

So, da die Cup/Z später schon scharf gefahren werden soll, hat sie einen Adapter für Autoölfilter und mit Anschlüssen für einen kleinen Zusatzölkühler bekommen.

Der gebrauchte Ölkühler stammt aus einer XJ 600.

So, nun ist der Ölkühler an seinem neuen Arbeitsplatz und kann dafür sorgen, dass die Cup/Z immer ein kühles Köpfchen behält! Gefallen tut er mir nicht! Ich glaube das ändere ich noch. Der hat mir zu viele Einschläge.

Als nächstes habe ich die viel zu lange Verkleidungsscheibe gekürzt. Ein bisschen anzeichnen und Maß nehmen, dann zwei beherzte Sägeschnitte und alles ist gut!

Kantenschutz rundherum und gleich sieht es ganz anders aus.

Große Freude bereitete mir die Montage der VITALONI-Spiegel. Die sehen echt klasse aus.

Die Frontansicht! Geil!*)))

Und ein Blick von der anderen Seite. Ganz besonders gut gefallen mir die weißen Amaturen!

Auch die Cup/Z hat das kleine Werkzeug zur Demontage des Monocoque gekriegt. Finde ich praktisch und witzig zugleich!

Nun bin ich meinem Sorgenkind auf den Leib gerückt! Dem ORIGINALEN PICHLER-Sitzpolster! Alle, die ich bis jetzt gesehen habe, haben die gleichen Beschädigungen, Materialausbrüche an den Knickstellen (durch das Losziehen von den unterseitigen großen Druckknöpfen). Gut, ein kaputtes Sittzpolster ist besser als gar keines, denn die Dinger gibt es schon seit 25 Jahren nicht mehr. Meine Idee ist es also das fehlende Material zu ergänzen und das Sitzpolster danach neu mit Kunstleder zu überziehen. Dazu müssen aber die vorhandenen Löcher aufgefüllt werden, denn das drückt sich sonst später durch den neuen Bezug durch. Das wiederum sieht dann scheiße aus!

Also erst einmal die beschädigte Stelle sauber ausschneiden.

Dann das Ganze mit geeignetem Material (aus meinem Fundus) auffüllen und mit Silikon verkleben.

Jetzt mit Klebeband fixieren und trocknen lassen.

Im nächsten Arbeitsschritt muss dann das Sitzpolster intensiv gereinigt und entfettet werden, damit der Kleber gut hält. Vielleicht rauhe ich es sogar noch etwas an, mal sehen wie die Lust dazu bei mir ist!?

Mein Kunstleder ist angekommen, aber ob ich das wirklich benutzen will weiß ich noch nicht. Es ist so steif und macht einen wenig verarbeitungsfreundlichen Eindruck! Das muss ich mir noch mal überlegen. Hat ja nur ein paar wenige Euronen gekostet! Vielleicht mache ich den Überzug lieber aus Leder.

Das Veloursleder (Ziegennappaleder, 0,5 mm stark), in schwarz, ist bestellt.

So habe ich dann nur Kleinkram gemacht, das Loch im Ritzeldeckel verschlossen, wo sonst der Kupplungszug durchgeht und die Kupplung noch einmal entlüftet! Das war es!

Nicht ganz, ich habe mir bei MELVIN auch noch Stahlflexbremsleitungen nach Maß bestellt!*))) Sie sind zwischenzeitlich da und schon montiert!

Die Tage geht es weiter, es ist immer noch Einiges zu tun!

Heute (28.10.2014) habe ich den neuen (gebrauchten) Ölkühler montiert, der andere genügte einfach nicht meinen Ansprüchen. Gut, das hat noch einmal 40 Euro gekostet, aber das war mir letztlich egal. Ordentlich sollte es sein und das ist es jetzt!

Danach habe ich noch die Vorderradbremse befüllt und entlüftet, die funktioniert jetzt auch.

Tja, dann habe ich mich mit der Begfestigung meines Monocoque beschäftigt. Das ist durchaus nicht trivial. So richtig zu einer Lösung bin ich auch noch nicht gekommen. Das muss alles unterfüttert werden damit es sich später nicht durchbiegt und bricht. Gerd baut mir noch zwei Alu-Klemmbacken für zwei Befestigungspunkte, sonst wird das alles Murks!

Vielleicht kommt morgen mein schwarzes Veloursleder, das wäre klasse und ich könnte dann schon mal das Sitzpolster frisch beziehen. Falls nicht, dann drehe ich morgen die Vergaserflanschen um, damit ich leichter an die Unterdruckanschlüsse komme. Der Unterdruckbenzinhahn wird ducrh einen herkömmlichen Hahn aus meinem Fundus ersetzt.

Und gelernt habe ich, dass es für die 2A2 unterschiedliche Tankdeckel gibt. Eine lange und eine kurze Ausführung (die Differenz ist ganze 3mm!). Warum überascht es mich nicht, dass ich den falschen Deckel (neu) habe?

Das Leder ist eben angekommen und ich habe es dann gleich mal verarbeitet!

Grob Maßnehmen ...

Flächig aufkleben...

Kanten sauber verkleben und beschneiden...

Pattex ist ein guter Kleber und für diese Arbeiten bestens geeignet...

Fertig!

Schön ist, dass sich die originale Polsterstruktur durchdrückt und sichtbar ist! Das war ausdrücklich so gewollt.

Ein sehr schönes Ergebnis, bin stolz auf mich!*)))

Zwischenzeitlich habe ich mir den breiten Kantenschutz für die Vollverkleidung (6m) und den schmalen Kantenschutz für den Tank (3m) besorgt.

Als nächstes werde ich mir eine stabile Unterkonstruktion für den Sitzbereich des Monocoque bauen. Platz dafür ist unter dem Monocoque reichlich und sehen tut man es später auch nicht. Dazu war ich schon mal bei meinem Schrotthändler und habe mir dort ein ordentliches Stück Alublech (3mm) geholt. Hat nichts gekostet und bei meinem Gummihändler habe ich 1,50 Euro in ein Stück Moosgummi investiert.

Die Auflage wurde ähnlich wie bei Frau Mahlzahn gestaltet und gibt dem Monocoque Halt und zusätzliche Stabilität. Dort fällt nun einmal die Hauptlast an und so wird ein Durchbiegen des nicht mehr ganz neuen Teils verhindert!

Das ist doch mal ein netter Anblick!

Die Tage geht es weiter.

Hier finden Sie mich

53881 Euskirchen

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter:

 

+49 1573 1387290+49 1573 1387290

 

oder nutzen Sie meine Mailanschrift:

 

torstenbischof@web.de