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oder

 

Was man für Freunde nicht alles macht!

Originale PICHLER-Sitzpolster für das Monocoque sind eigentlich nicht mehr zu kriegen. Wohl dem der eines hat, egal in welchem Zustand! Kaputt sind sie meist alle, haben die typischen Knickstellen und Ausbrüche vom häufigen Abnehmen und Aufsetzen, denn das originale PICHLER Monocoque hat ja hinten ein kleines Staufach!

Reparieren lohnt sich also in jedem Fall. Zunächst werden die Bruchstellen sauber nacheschnitten und dann mit einem geeigneten Material (Moosgummi ) ausgefüllt. Das sieht zunächst sch... aus!

Ich hatte mir also überlegt, den reparierten Sitz mit einem hauchdünnen, aber strapazierfähigen Leder zu überziehen. Gewählt habe ich dazu Ziegen-Nappa-Veloursleder, 0,5 mm stark. Das lässt sich super verarbeiten und sieht hochgradig geil aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich wegen der geringen Stärke die Struktur des originalen Sitzpolster durchdrückt! Sieht danach quasi wieder wie original aus!

Flächig verklebt habe ich das Ganze mit PATTEX Classic.

Zum Schluss müssen die Klebestelle noch ein wenig aufgehübscht werden. Aber das ist echt kein Akt. Solche Arbeiten mache ich immer beim Fernsehen!

Schick, strapazierfähig und unbezahlbar!

 

Das ist jetzt das 3. Sitzpolster das ich auf diese Art gerettet habe und dem ich zu neuem Glanz verholfen habe.

 

Die Kosten für das Leder betragen etwa 20 Euro (je nach Größe der Haut können es auch mal 25 Euro werden), plus eine halbe Tube Pattex.

 

Der Rest ist nur noch handwerkliches Geschick!

Auch das Monocoque und die Verkleidung kamen in meine zarten Hände (das waren sie zumindest danach!).

So sehen 8 mm-Löcher nach rund 30 Jahren aus! Kanten haben Beschädigungen!

Die Löcher habe ich mit der Dremel noch weiter ausgefräst, um einen ordentlichen Untergrund zu schaffen.

Dann eine Schicht Kunstharz eingefüllt....

eine passende Plastikscheibe (2 mm stark) eingelegt.....

und diese dann mit einem Stückchen Kunststoffflies und weiterem Kunstharz abgedeckt. Nach der Aushärtung konnte das Loch an der richtigen Stelle neu gebohrt werden. Es hat jetzt wieder 8 mm und bleibt auch so!

Die defekten Kanten habe ich tief ausgefräst und dann neu aufgebaut!

Fertig und gut!

Die Schleiferei treibt mich jedes Mal fast in den Wahnsinn, aber was macht man nicht alles für Freunde!?

In der Vollverkleidung waren 32 Löcher und eine Bruchstelle! Ein Schweizer Käse ist also ein Dreck dagegen!

Egal, auch das habe ich hingekriegt! Jetzt sind beide Teile lackierfähig! Es waren ja nur 3 Tage Arbeit!

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