Auf den heutigen Tag habe ich mich lange gefreut, denn ich konnte endlich die Vergaserbatterie mit den K&N-Luftfiltern einbauen. Geil! Zuvor habe ich aber noch die Hauptdüsen (original 145) auf 160 aufgerieben, das kann, muss aber noch nicht langen. Das wird sich später beim Fahren dann rausstellen.

In der Folge habe ich für den Auspuff noch eine Halterung aus VA gebaut sowie den Kardan und das Umlenkgetriebe mit Öl befüllt!

Für heute ist Feierabend!*)))

Ich habe mir im www noch ein paar Kleinteile bestellt auf die ich nun warte. So ganz viel ist aber auch nicht mehr zu machen, das Wesentliche ist geschafft. Ich bin sehr zufrieden. Spannung liegt noch beim Lacksatz in der Luft, bin sehr gespannt wie der dann mit dem Chassis zusammen aussieht. Schauen wir mal.

Hier noch ein paar Bilder ...

Der Lacksatz ist fertig!*)))
Die in der Garage vorherrschenden Lichtverhältnisse werden der Realität leider nicht gerecht. Sie sieht wirklich toll aus. Wenn es mal sonnig und trocken ist mache ich noch ein paar Bilder "an der frischen Luft"!

Ein ganz schöner Eisenhaufen ist das!

Nun muss ich nur noch ein paar Kleinigkeiten machen, dann die gesamte Elektrik checken. Danach ist bis zum TÜV-Besuch im April nächsten Jahres erst einmal Ruhe!

Vorhin habe ich noch schnell die Lenkerenden-Kellermänner, die Griffgummis und die Batterie eingebaut. Des weiteren suche ich immer noch nach Stellen, die mir vielleicht doch noch nicht gefallen (das ist dann aber Jammern auf hohem Niveau) und beseitige sie direkt.

Den Tank habe ich zwischenzeitlich mit einem umlaufenden Kantenschutz und einem durchsichtigen Tankpad bestückt. Ja, und dann habe ich die frisch lackierten Seitendeckel noch ein wenig nachgearbeitet. Die Blenden für den Luftfilterkasten sind jetzt weg! Das sieht wesentlich besser aus und die K&N-Filter sind schließlich kein Geheimnis!

Weil es mit Arbeit verbunden ist den Knebel für den Fußbremshebel zum Abschmieren immer auszubauen (er ist sehr rostanfällig), habe ich ihm mal eine Schmierbohrung und einen Schmiernippel verpasst. Das ist nur einmal Arbeit, danach ist Ruhe!

Und ganz zum Schluss hat der Nippel noch ein Gummimützchen gekriegt!

01.12.2013, 1. Advent, Fototermin an der frischen Luft!

Die Stahlflexbremsleitungen für vorne und hinten kamen heute, sind montiert, befüllt und entlüftet. Topp!

Hier noch einmal auf ein Blick auf den Sicherungskasten. ja, das sind tatsächlich noch Glassicherungen! 2 Stück zur Reserve im Deckel!

Und so aufgeräumt kann es unter einer Sitzbank aussehen.

Und hier ein Bild von meinem noch namenlosen Mitfahrer!*))) Er / sie kann auch allein, denn er / sie hat Flügel!*)))

Die Benzinhähne sind da, leider musste ich zwei linke Hähne nehmen, damit funktionieren die Hebel gegenläufig! Gut, es gab sie nicht anders, dann muss das eben so sein! Ich habe sie prompt in die angefertigten Adapter geschraubt und schon hatte ich ein neues Problem! Super!*)))

Die Adapter sind zu flach, die Schläuche stoßen gegen die Tankkanten und werden geknickt! Das geht ja nun gar nicht!

Meine neuen Adapter sind schon in Auftrag gegeben. Gerd gib dein Bestes!

Die schwarzen Spiegel sind nun auch da und montiert.Hübsch und man sieht garantiert nichts in ihnen! So soll es sein!*)))

Heute habe ich mich mal, sehr zu meiner persönlichen Freude, mit der Elektrik beschäftigt. Das ist ein Kapitel das ich immer so lange vor mir herschiebe wie möglich, und ich weiß warum!

Da fndet man dann durchgescheuerte Kabel, wild drangewurschtelte Kabel die irgendwo im Nirwana enden, desolate Stecker etc., etc. ! Eben all die Dinge, die Beleg für eine nicht immer ganz glücklich verlaufene Fahrzeughistorie sind. Und wer muss den ganzen Scheiß dann wieder in Ordnung bringen und hat keine Ahnung davon? Ich! Ich hasse es!!!

Nach den ersten zwei Stunden funktionieren aber schon einige Dinge, ein ganz kleiner Lichtblick! Zwischenzeitlich funktioniert schon mehr! Ich bleibe am Ball!

Und hier sind nun meine neuen Adapter für die Benzinhähne. Die sind auch wieder sehr schön geworden. Jetzt benötige ich nur noch neue Zulaufröhrchen, denn mit den Originalen hätte ich kaum noch eine Reservemenge Benzin gehabt, weil die durch den Umbau deutlich zu kurz gewesen wären. Das war mir zunächst gar nicht bewusst, aber ich habe dazu einen netten Hinweis von einem Besucher meiner Homepage bekommen, danke dafür. Ein Messingröhrchen ist bestellt, danach wird die Änderung vollzogen. Ich staune immer wieder, an was man alles denken muss!*)))

Hier mal die Adapter im direkten Vergleich.

So, nun sind die Benzinhähne auch auf die Adapter angepasst und können eingebaut werden. Erledigt, passt!

Jetzt fehlen nur noch 2 neue Reifen und ein bisschen TÜV (so für 2 Jahre!)!

Meine sehr verehrten Damen und Herren: Das war es dann!*)))

Zur Erinnerung, so sah das Moped mal aus ...!

Nun ist auch der originale linke Endtopf instandgesetzt. Das Innenrohr war abgebrochen. Also Flex raus, Auspuff durchgesägt, Innenrohr eingeschweißt und Auspuff wieder zusammengebraten. Toll ist, wenn man Freunde hat, die so etwas können! Danke Gerd!*)))

Nun habe ich eine intakte originale Auspuffanlage im Regal liegen. Es gibt Schlimmeres!*)))

Nachdem der Tripple trotz mehrfacher, liebevoll ausgeführter Startversuche ums Verrecken nicht laufen wollte, habe ich ihn mir heute noch einmal zur Brust genommen. Ventildeckel runter und Nockenwellenstellung überprüft, i.O.; Vergaser zerlegt und überprüft i.O.; Zündanlage demontiert und überprüft, Fehler, am Fliehkraftversteller fehlten zwei Nasen (gut wenn man so etwas noch im Fundus hat und nur umbauen muss) und wahrscheinlich war der Gebernocken um 180 ° verdreht (das war dann aber schon der Vorbesitzer, denn ich habe daran nichts verändert). Morgen muss ich noch die Vergaseranlage montieren und dann ist die Stunde der Wahrheit!*))) Wehe wenn das Teil dann nicht läuft! Für solche Fälle habe ich lange Kaminstreichhölzer!

Es ging dann zwar doch nicht ganz ohne weiteres Schrauben, denn es war noch ein fabrikneues, aber defektes, Schwimmernadelventil im linken Vergaser auszutauschen. Danach lief es wie ein Heimspiel, Vergaser geflutet, Startknopf gedrückt und dann kam das sonore Brabbeln aus der Lenhardt 3in1. Geiler Klang (wahrscheinlich sogar TÜV-fähig!). Es machte sich in mir ein Gefühl des puren Glückes breit, übrigens ähnlich breit wie das Grinsen in meinem Gesicht!*))))

Der Endspurt ist eingeläutet, jetzt sind die Räder dran. Gestern durfte mein Reifenhändler die 24 Jahre alte Decke von der Hinterradfelge entfernen. Der hat vielleicht geschwitzt!*)))

Ich habe die Felge zwischenzeitlich von 35 Jahren Knaster befreit, den einen oder anderen Grad entfernt und sie dann gleich zum Reifenaufziehen (BT 45) gebracht. Heute Nachmittag kann ich das Rad abhiolen und dann folgt dieselbe Prozedur mit dem Vorderrad.

Heute ging es dann zum TÜV!*)))

Ich war anfänglich schon ein bisschen aufgeregt! Jetzt bin ich nur noch glücklich, denn sie hat die § 21-Prüfung (incl. Geräuschmessung) mit Bravour bestanden, alles ist eingetragen, die K&N-Filter haben sogar jeder einen Prüfstempel (TP 9) gekriegt! 161,10 Euro!

Warum geht so etwas bei mir und bei anderen eher nicht? Eine häufig gestellte Frage. Nun, das Geheimnis liegt vielleicht darin, dass ich alle gewünschten Umbauten VORHER mit meinem TÜV-Prüfer bespreche. Da kann er dann, wo notwendig, seine Auflagen einbringen und ich kann sie berücksichtigen. Und natürlich sollten alle durchgeführten Arbeiten technisch und handwerklich in Ordnung sein, damit er dann keine Magenschmerzen bekommt. Das man dann einen Prüftermin ausmacht, ein wenig Geduld mitbringt und sich an die Formen der Höflickeit hält, sollte selbstverständlich sein.

Auf die Schnauze fallen immer die, die nicht nur Murks abliefern, sich an Vorgaben nicht halten, klugscheißen und ein großes Maul haben. Leute, es geht doch auch anders! TÜV-Prüfer sind per se keine Idioten, die wissen schon was sie tun, nur auch bei Ihnen gilt, nicht jeder kann alles, jeder hat sein Fachgebiet! Und es gibt Gesetze. Von Gefälligkeitsprüfungen halte ich überhaupt nichts, denn es geht schließlich um nicht weniger als meine Sicherheit und die Sicherheit anderer!

Das wollte ich an dieser Stelle gern mal gesagt haben, weil es meinen vielfältigen Erfahrungen entspricht!

Umbauten / Änderungen:

  • Superbikelenker HiQ (eingetragen)
  • Kellermann-Lenkerendenblinker BL1000
  • K&N-Luftfilter RC120/3 (eingetragen)
  • Fahrwerk gestrahlt und pulverbeschichtet
  • Lenhardt 3-in-1-Auspuffanlage (eingetragen)
  • Hagon-Stoßdämpfer (eingetragen)
  • MELVIN Stahlflexbremsleitungen vorne und hinten (eingetragen)
  • Motorgehäuse getauscht, Bj.-bedingte Modifikationen mit Masse nachvollzogen
  • alle Motordichtungen und Simmeringe erneuert
  • CDI-Einheit getauscht
  • 3 Reparaturkits Vergaser eingebaut, einen Schwimmer gelötet, 1 defekten Gasschieber mit Membran ersetzt
  • Lenkkopflager erneuert
  • Gabeltauchrohre poliert
  • Lampenhalter TOMMASELLI
  • beide Gabelbrücken ersetzt
  • linkes Standrohr ersetzt
  • Tank entrostet und neu versiegelt
  • alle Kolbenringe erneuert (Standardmaß)
  • alle (3) Auslassventilsitze erneuert, alle Ventile (6) eingeschliffen, Zylinderkopf geplant
  • Übertragungsritzel zwi
  • Guiliari-Sitzbank (eingetragen)
  • schen Anlasser und Anlasserfreilauf erneuert
  • Mini-K&N-Filter für die Motorentlüftung
  • Tank und Seitendeckel lackiert, British-Racing-Green (Jaguar)
  • kein Hauptständer
  • Gel-Batterie
  • umlaufender Kantenschutz am Tank
  • 90°-Benzinhähne ohne Membrane. Zubehör
  • schwarze Spiegel, Zubehör
  • hohe Anschlussadapter für die Benzinhähne (Anfertigungen)
  • Reifen Bridgestone BT 45 in Originalabmessungen (neue Schläuche)
  • Sicherungskasten erneuert (Flachsicherungen)
  • Zündbox generalüberholt, alle Kondensatoren erneuert
  • Hydraulische Kupplungsbetätigung (Anfertigung)

Arbeitsstunden: 151

Kosten: 2368,10 Euro (incl. Reparaturanleitung und Motormontageständer, TÜV und Zulassung).

30.05.2014 Jungfernfahrt. Keine nennenswerten Blessuren oder Defekte!*)))

(eine völlige Fehleinschätzung)! Die Probleme kamen direkt am nächsten Tag. Beide Bremsen der Vorderradbremse waren fest, Schuld war die kleine, verstopfte Rücklaufbohrung im Handbremszylinder. Der Fehler ist behoben, die Bohrung ist jetzt frei und funktioniert!

Und dann war da noch das Problem, dass mein Tripple jeweils nach einer sehr kurzen Fahrstrecke immer nur auf 2 Zylindern lief und die Kerze des linken Zylinders verruste und dann den Dienst einstellte. Ich bin fast verrückt geworden, habe alles 10.000-fach überprüft, 100 Mal die Vergaser zerlegt etc., etc.! Die einzige Konstante war dabei der regelmäßig auftretende Fehler! Was also tun?

Alles ist scheinbar in Ordnung, blieben nur noch die Pickups oder die Zündbox! Die beim Kauf in der Maschine verbaute Zündbox war definitiv im A..., darin war ein Kondensator abgebrochen. Ich habe mir dann im www eine gebrauchte Zündbox gekauft, aber ob die nun in Ordnung ist konnte ich nicht feststellen. Also musste Ralf her, mein Mann für komplizierte elektrische Probleme.

Wir haben besprochen, dass er sich mal die defekte Zündbox anschaut und freundlicherweise hat er sie auch gleich repariert und alle Kondensatoren (die einem natürlichen Alterungsprozess unterliegen) getauscht. Das finde ich total toll! Morgen baue ich sie mal ein und hoffe, dass mein Problem dann erledigt ist!

Die alten Kondensatoren!

Original und Fälschung! Wer findet den Fehler?

Ich kann es kurz machen, die Zündbox funktioniert einwandfrei und mein Problem besteht weiter!*(((

Zu dritt (mit Horst und Ralf) haben wir uns heute den Tripple vorgenommen und unser geballtes Wissen in die Fehlersuche investiert! Als erstes wurde der Fliehkraftregler als Fehlerquelle identifiziert, dessen kleine Federn total ausgelutscht sind. Es gibt sie übrigens nicht als Ersatzteile. Ich habe einen kompletten Fliehkraftregler gebraucht gekauft! 36 Euro (incl. Porto).

Der zweite wesentlich größere Fehler ist der alte, originale Sicherungskasten. Er sieht zwar gut aus, ist aber so marode, dass er nur rund 7 Volt zu den Zündspulen durchlässt. Das reicht nun wirklich nicht. Ich habe ihn durch einen Kasten mit modernen Flachsicherungen ersetzt.

So, dann ist da noch das Problem, dass der Tripple nach längerer Standzeit keinen Sprit von den Vergasern in die Brennräume saugt und folglich nicht anspringt. Erst nach einem Hieb Startpilot springt er problemlos an, was dann auch so bleibt! Woran das liegt? Fragt mich nicht, dieses Problem konnten wir heute nicht durchdringen oder gar lösen!

Jetzt heisst es auf den Fliehkraftregler zu warten. Ich hoffe, dass er schnell verschickt wird!

Er ist da! Das ging superschnell!

Morgen wird er eingebaut und dann sollte der Tripple laufen°!*)))

Tut er aber nicht!*(((

Also folgte noch einmal eine Phase des Nachdenkens in die sich aber schon erste Ansätze von Mutlosigkeit einmischten. Im Ernst, die Zündbox ist i.O., dto die Zündspulen, der Fliehkraftregler wurde ersetz, die Zündung ist sauber eingestellt und es liegt kein mechanisches Problem vor. Vor diesem Hintergrund kann es eigentlich nur noch der linke Vergaser oder die Pick Ups der Zündung sein!

Ich habe zwischenzeitlich eine Vergaserbatterie einer Yamaha XS 360 von Gerd bekommen (Danke), die scheint baugleich zu der der 750-er zu sein. Die Vergaseranlage ist ausgebaut, der linke Vergaser entfernt und zerlegt. Er wird jetzt durch den linken Vergaser der XS 360 ersetzt, natürlich mit den anderen Düsen etc. Und dann schaun wir mal was passiert!

Ich habe mir den zerlegten Vergaser noch einmal extrem gründlich angeschaut und konnte keinen Fehler erkennen. Aber was bedeutet das schon, wenn es mit dem anderen Vergaser funktionieren sollte?!

Der nächste Tiefschlag, der Vergaser der XS 360 passt nicht. Er ist zwar grundsätzlich gleich, es scheitert aber an der Benzinverbindung von Vergaser zu Vergaser. Der XS 360 Vergaser hat ein Messingsröhrchen, während der XS 750 mit einem Kunststoff-T-Stück verbunden wird. Das wäre nur mit viel Aufwand und der Herstellung eines Drehteiles zu realisieren. Das übersteigt aber meine Möglichkeiten. Nun ist schon wieder Nachdenken angesagt! Neuer Ansatz ist, mein Vergaser wird noch einmal einer sehr intensiven Ultraschallreinigung unterzogen. Vielleich ist ja doch irgendwas verstopft! Ich glaube es zwar nicht, aber ....

Damit ich auch wirklich jeden Fehler ausschließen kann habe ich mir noch 2 Meter Silikonzündkabel und einen Satz NGK-Kerzenstecker gekauft! Ob das wirklich notwendig war oder ein reiner Verzweiflungsakt, ich weiß es nicht!

Heute kam nun mein Vergaser zurück. Nach umfassenden Diskussionen im Vorfeld habe ich die Chokeeinrichtung durch eine andere ersetzt, sie hätte auch das Problem sein können, falls sie nicht richtig geschlossen hätte. Schaun wir mal. Erneut sind die Vergaser zusammengebaut und werden morgen dann eingebaut!

Die Kerzenstecker sind nun auch da, jetzt warte ich nur noch auf das Zündkerzenkabel! Kommt wahrscheinlich morgen!

Am 04.07.2014 waren dann alle Teile da, der Tripple flugs zusammengebaut. Dann wurde es spannend. Vergaser geflutet, Startknopf gedrückt, und er LIEF!*))))) Das hatte er so ja noch nie gemacht. Mensch, war ich glücklich. Also rein in die Lederklamotten und bei Britta zu einer ausgiebigen Probefahrt abgemeldet! Die hat dann genau 800 Meter gedauert und da war es wieder, das gleiche Problem, der 1. Zylinder lief nicht mehr mit. Auf zwei Zylindern bin ich dann sprotzend nach Hause gerollt, linke Kerze raus und die war dann auch wieder tiefschwarz und verrust!*((((

Dann habe ich die Karre einfach nur noch weggestellt! In den nächsten Tagen kommt mein Freund Ralf noch mal vorbei, er bringt dann ein Oszilloskop mit und damit wollen wir die Pick Ups überprüfen! Mal sehen was das als Ergebnis bringt!? Im Moment finde ich alles zum KOTZEN! Ich will endlich mit dem Ding fahren und nicht immer nur in der Garage den geilen Auspuffklang hören!

Dieses Teil konnte ich günstig in Canada erwerben (42 Euro bei kostenlosem Versand!), als Neuteil kostet es stolze 571 Euro!

Die Überprüfung hat keinerlei Fehler nachgewiesen! Scheisse! Beide Pick Ups haben nahezu identische Messwerte, das war es also auch nicht!

Die nächste Idee (eigentlich mehr aus der Verzweiflung geboren) war, noch mal die schwimmerstände mit der Roehrli-Methode zu überprüfen. Das Dumme ist nur, dass es dafür am Vergaser keinen Anschluss gibt.

Also die Ablassschraube anbohren, ein Gewinde einschneiden, dann ein Hohlröhrchen einschrauben und einen Schlauch drauf. Fertig ist das Kontrollgerät.

Das Ergenis war erfreulich, alles stimmt perfekt und hat mich in der Sache keinen Millimeter weitergebracht!*((( Gut, kontrolliert ist kontrolliert.

Danach habe ich zum 110-ten Mal die Stellung der Nockenwellen geprüft, wissend, dass sie richtig stehen und das tun sie auch wirklich!

Ich werde mir jetzt mal ein Päckchen Sprengstoff besorgen und dann jage ich das Ding in die Luft!*)))

Heute (08.09.2014) war die nächste Probefahrt angesagt, die ist aber auch wieder voll in die Hose gegangen. Das ewig gleiche Problem, der linke Zylinder läuft nicht. Aus purer Verzweiflung habe ich jetzt noch einen Satz Ansaugstuzengummis bestellt!

Die Bremse vorne ist auch eher für Dekorationszwecke geeignet, nicht aber um diesen Eisenhaufen wirksam zu verzögern. Weil das so ist habe ich noch 2 Paar Bremsbelege gekauft!

10.09.2014 (der Durchbruch!?)

Mittlerweile habe ich schon Gott und der Welt von meinem nicht ganz alltäglichem Problem erzählt. Die Meisten haben gestaunt (wohl weil ich das Moped noch nicht angezündet habe) und waren genauso ratlos wie ich! Nicht aber Daniel, der hatte eine Idee (weil er bei einem anderen Moped die gleiche Erfahrung gemacht hatte). Dazu gleich mehr.

Ich habe heute die Firma Topham (Mikuni-Experten) angerufen, aber außer ein paar allgemeinen Sprüchen und der Verteufelung der Keyster-Reparaturkits, kam da nichts. Außer vielleicht der Hinweis, dass es für die BS-34-Vergaser bei ihnen keine Ersatzteile mehr gibt. Ich möge mich bitte anderswo umsehen! Mein Problem könne im Zusammenhang mit einem nicht ordentlich schließenden Schwimmerkammernadelventil stehen. Es könnte aber auch ein Düsenstock sein (den gibt es neu auch nicht mehr!).

Ok, klingt ja alles ganz toll und ich war genauso schlau wie vorher. Also habe ich Herrn Meise (Spezialist für japanische Youngtimer) angerufen. Dort erfuhr ich, dass originale Yamaha-Schwimmernadelventile so um die 57 Euro plus MwSt kosten (das Stück, kein ganzes Dutzend!), er mir aber eine sehr ordentliche Qualität für ca. 19 Euro/Stück besorgen könne. Von Keyster hielt auch er nichts. Düsenstöcke hatte auch er nicht, wollte sich aber umhören und kümmern. Zu dem Thema erfahre ich morgen mehr!

Tja, und dann schaute Daniel bei mir vorbei. Mit sehr kritischem Blick beäugte er meine zerlegten Vergaser und fand schnell die Bestätigung seiner Vermutung. Vom linken Vergaser ist der Düsenstock völlig hinüber. Von außen sah er total in Ordnung aus, wenn man aber eine zusätzliche Lichtquelle und eine Lupe bemühte, dann konnte man sehr eindeutig sehen, dass irgendjemand mechanisch in der Innenseite tätig gewesen war. Tiefe Riefen und sogar Materialausbrüche sprechen da eine deutliche Sprache! Das bei einem Präzisionsteil wo es um tausenstel Millimeter geht!!!

Wir haben den Düsenstock sofort ausgebaut, ihn noch einmal kopfschüttelnd beäugt und dann weggeschmissen.

So, wo kriege ich nun Ersatz her? Also nach einigem Suchen fand ich einen bei EBay, zwar auch gebraucht, aber in gutem Zustand Und dann kam Gerd (und das wird mir langsam peinlich) zum Zug. Er vermutete, dass die Vergaser der XS 360 baugleich sind. Davon hätte er noch ein paar Stück rumzuliegen und würde mir mal die Düsenstöcke ausbauen und zu unserem XS-400-Forumtreffen am nächsten Wochenende mitbringen!!!!!!! ALLES WIRD GUT! Die abgebildeten 4 Stück kriege ich!*)))

So, heute habe ich die Vergaserbatterie wieder zusammengebaut, jetzt fehlt nur noch der Düsenstock im linken Vergaser. Danach habe ich dem Motor noch einen Satz neue Ansauggummis spendiert. Das war mit 25 Euro eine echt überschaubare Ausgabe. Neu ist eben neu!*)))

So, da ist nun das kleine Scheißerchen oder der Troublemaker!

Habe ihn direkt eingebaut, Motorrad läuft.

15.09.2014

Probefahrt! Endlich läuft der Tripple auf allen drei Zylindern und faucht dabei wie ein alter Porsche! Fantastisch!

Gut, bei 6000 U/Min. rutscht die Kupplung durch, aber das stelle ich im Winter ab. Jetzt wird der Motor ersteinmal bei moderater Drehzahl eingefahren (der neuen Kolbenringe wegen)! Erschrecken kann ich ihn dann später immer noch!*))))

Ich bin total happy!!!!

Die ersten 400 Km habe ich inzwischen abgespult! Ein reines Vergnügen! Man merkt dem Motor deutlich an, dass er mit zunehmender Laufleistung immer drehfreudiger wird. Die BT 45 sind allererste Wahl, damit geht auch so ein Eisenhaufen flott um die Ecken. Fabelhaft ist der Kardan, keinerlei Aufstellmoment oder Ähnliches! Das kenn ich so nicht! Getankt habe ich auch, kapp 7 Liter auf 100 Km. ich finde das ist altersgemäß in Ordnung, der Tripple stammt ja aus einer anderen Zeit!

Jetzt geht es darum die kleinen Fehler auszumerzen! Ein nicht ordentlich funktionierender Schalter der Fußbremse, Öl, dass aus der Motorentlüftung kommt, etc. etc. Alles kein Problem!*))) Und so wird er dann von Tag zu Tag etwas perfekter, der Tripple!*))))

Es war eine gute Entscheidung dieses Motorrad zu kaufen und völlig neu aufzubauen!

Sie war mit 125,90 Euro (inkl. Porto) wirklich günstig und deshalb habe ich sie eben gekauft. Eine PICHLER-Vollverkleidung, komplett mit allen Anbauteilen und Halterungen, für die XS 750. Gut, die Farbe ist nicht so prickelnd, dafür aber leicht änderbar!

Seht selbst.

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