21.11.2015

Ab zum Soundcheck!*)))

Ok, ich kann es kurz machen. Zu laut, nicht sehr, aber eben zu laut! Dennoch war der TÜV-Prüfer sehr angetan von der Anlage und hat mir noch ein paar Tipps für das weitere Vorgehen gegeben. Das ist doch klasse!

Das wird was mit der Eintragung, wir müssen nur noch ein wenig Feintuning betreiben. 3 DB zu viel, das ist lösbar!

Tja, und dann bekam ich auch noch ganz unerwartet diesen TELEFIX-Gabelstabi geschenkt. Toll, mit ABE, habe ihn sofort montiert. So ein Ding kann eigentlich nie schaden!

Die Tage hatte ich noch ein Erlebnis der dritten Art, ich hatte meine rechte Schalterarmatur wegrationalisiert. Das ist zunächst einmal gut, denn es reduziert den Kabelsalat. Erst viel später viel mir dann auf, dass ich nun ja gar keinen Starterknopf mehr habe!*))) Das ist blöd!

Jetzt habe ich einen tollen Knopf gefunden und gekauft, er kommt in die obere Gabelbrücke und hat den Vorteil, dass er kein Starterrelais braucht! Das finde ich gut, werde aber dennoch eines benutzen, und 12 Euronen sind dafür auch nicht zu viel!

Er kam heute, ebenso die drei zusätzlich benötigten DB-Killer.

Der Startknopf ist so geil, er war ganz schnell eingebaut!

Er ist sogar beleuchtet!*)))

Sollte er sich als nicht feuchtigkeitsresistent erweisen, dann kommt einfach ein Kondom drüber. Kann man ja sowieso immer mal gebrauchen!*))) Der kleine Blübbel auf der rechten Seite ist die Fernlichtkontrollleuchte.

Danach habe ich meine Endtöpfe verpackt und gemeinsam mit den DB-Killern an Gerd geschickt. Der wird sie nun entsprechend umbauen.

Wie ich mir das vorstelle, zeigt diese schnell per Hand gefertigte Zeichnung!

Das wird was, es geht ja auch nur um 3 DB.

Mein TÜV-Prüfer hatte mir noch empfohlen auf Dämmwolle zu verzichten. Das soll zum einen verhindern, dass der Auspuff einfach nur zugestopft wird (das kostet Leistung ohne Ende), sich zweitens darin ein Hitzestau bildet und drittens sei es ohnehin nur eine kurzfristige Lösung, weil sie ruckzuck ausgeblasen wird!

Ich hatte von unserem ersten Versuch mal ein kleines Video gemacht, darauf kann man deutlich sehen wie die Dämmwolle hinten in kleinen Flocken aber in hohem Bogen rausfliegt.

Schlussendlich will ich eine dauerhafte und legale Lösung, keine die sich alle paar Kilometer ändert, eben nichts Zusammengewurschteltes. Wir haben schließlich einen Ruf zu verlieren!!

Weil das Warten auf Teile öde ist, habe ich mal mit den Schleifarbeiten angefangen. Die müssen ja auch gemacht werden.

Ganz flott ging es bei den GFK-teilen, die mussten nur noch mal mit 240-er Schmirgel nass übergeschliffen werden. Easy going!*)))

Die meiste Arbeit gibt es mit dem Tank, der alte Lack und die Dekore müssen runter! Später müssen noch ein paar kleinere Dellen beseitigt werden.

Alles kein Problem wäre mir nicht das Schmirgelpapier ausgegangen!

Also schon wieder Pause, zumindest bis morgen. Das war heute, leider.

Um es mal ganz klar und deutlch zu schreiben, auf dem Tank sind zwei komplette Lacksätze. Er war mal silberfarben.

Wunderbar, insbesondere der Kleber der Dekorstreifen lässt sich hervorragend schleifen!*(((

Nach insgesamt vier Stunden habe ich noch nicht einmal den halben Tank fertig, aber eigentlich schon jetzt keine Lust mehr!

Vertagt! Von unten muss er auch noch geschliffen werden!

Nach 7 Stunden Schleiferei ist gerade mal etwas mehr als der halbe Tank Grobgeschliffen! Das ist mühselig!

Demnächst geht es hier weiter .....

Und was macht mein Freund Gerd? Richtig, er macht die guten Sachen!*))) Das macht er übrigens immer so (Gott sei Dank).

Er dreht Hülsen, verformt und verschweißt meine nagelneuen DB-Killer und baut geile Einsätze für meine Endtöpfe!!!! Das ist sooooooo geil!

Leute, das ist der Hammer. Ach, wären sie doch nur schon da!!!!

Ich habe die letzten Tage nichts mehr gemacht, nur noch Fehlteile im www gesucht, gefunden, gekauft. Auspuffband, Spiegelhalterung, Auspuffschellen, div. Schrauben, Schrumpfschlauch, Bougierrohr und blaue LEDs. Auch damit kann man viel Zeit verbringen!

Gestern habe ich bei Gerd meine modifizierten Endtöpfe abgeholt, das ist mal wieder klasse geworden. Jetzt sind auch die richtigen Schrauben drin!*)))

Heute wurden sie gleich mal montiert und einem ersten, zaghaften Soundcheck unterzogen. Leiser sind sie jetzt, aber der Klang ist richtig giftig!*))) Mal sehen was der TÜV dazu sagt!?

Ab morgen geht es dann richtig in die Vollen, sie soll bis Mitte Februar fertig werden!

Glück im Unglück

Da war dieses vor einigen Wochen festgestellte Geräusch im Getriebe. Dafür galt es die Ursache zu finden, ein Lagerschaden war sehr wahrscheinlich! Wie auch immer, dazu musste der Motor wieder raus.

Das war nach drei Stunden erledigt.

Um das Geriebe untersuchen zu können musste jetzt die untere Motorhäfte abgenommen werden.

Wir hatten das Lager der Vorgelegewelle in Verdacht!

Das war es aber nicht, das ist topp in Ordnung. Das Geräusch war aber immer noch da. Es stellte sich dann heraus, dass das Nadellager im kleinen Motordeckel nicht mehr ganz so toll ist (ich habe Gott sei Dank noch beides, Lager und Deckel) und es überhaupt nicht gern ohne reichlich Öl laufen mag. Der Motor war aber noch trocken! Ok, Lager mit Deckel gewechselt, in Öl gebadet, das Geräusch ist weg!

Aber dann lag da so ein kleines Stück Metall im Motorgehäuse, das gehörte da a) nicht hin und konnte b) auch nicht sein, da ich den Motor komplett neu aufgebaut und natürlich auch intensiv gereinigt hatte. Sorgenfalten bildeten sich auf meiner Stirn. Bei genauerer Durchsuchung fand ich dann noch zwei Stücke.

Ja, es sind Teile eines Kolbenringes! Scheiße!!! Damit war klar, der Motor muss wieder ganz auseinander!

Gesagt, getan.

Es waren Teile vom Kompressionsring des 1. Zylinders. Prickelnd ist das alles nicht, den muss ich wohl beim Zusammenbau gekillt haben. Dennoch ist es Glück im Unglück, denn außer dem einen Kolbenring ist nichts kaputt. Das wäre ganz anders gekommen, wenn ich den Motor gestartet hätte!

Morgen geht es weiter. Das war heute!

Die Gehäusehälften wurden von der alten Dichtungsmasse befreit, nochmal gründlich innengereinigt und dann ging es weiter mit dem Zusammenbau (hoffentlich das letzte Mal!).

Das ist frische Dichtungsmasse!

Der Rest war reine Routine. Alles flutscht jetzt wie von alleine.

Da man bei der XS alle Arbeiten an Kolben und Zylinder in eingebautem Zustand machen kann, der Rumpfmotor auch allein einbaubar ist, habe ich ihn dann auch gleich wieder eingebaut, dann das Umlenkgetriebe montiert.

Morgen muss ich noch den Überstand der roten Dichtungsmasse abpiddeln, das geht am besten wenn sie ausgetrocknet ist. Vorher ist das fürchterlicher Schmierkram!

Weitere 7 Stunden später ist zumindest der Rumpfmotor wieder an seinem Platz, Kardan und Schwinge und Hinterrad sind wieder montiert! Das war sportlich!

Morgen ist Ruhetag, muss eine Jahresabschlussfahrt mit Frau Mahlzahn machen!

Weil ich mit dem Motor im Moment nicht wirklich weiterkomme, es fehlen halt noch die neuen Kolbenringe und eine neue Steuerkette, habe ich mich mal wieder an die Elektrik gemacht. Heute hatte ich einen guten Lauf und habe eine Menge geschafft.

Da kein Platz für irgendwelche Steckverbindungen im Lampentopf ist, musste ich alle Kabel verlängern, damit diese Verbindungen dann unter dem Tank stattfinden können. Ich hasse es!

Heute, 05.01.2016, war der zweite Teil des Soundchecks beim TÜV. Ich sage nur: BESTANDEN!*)))))))

Dafür habe ich heute die Steuerkette und einen Kit (für 3 Zylinder)) Kolbenringe gekauft!

Mit der Fahrzeugelektrik bin ich auch ein gutes Stück vorangekommen, langsam ist Land in Sicht! Meine Lieblingsbeschäftigung wird es trotzdem nicht.

Auf den elektrischen Mist hatte ich heute einfach keine Lust, daher habe ich mich mal den Krümmern zugewandt. Habe sie entrostet, lackiert und dann mit Hitzeschutzband (schwarz) gewickelt. Klingt easy, ist es aber nicht. Insbesondere das Wickeln der Bandage war sehr anstrengend! Das Zeug ist nicht elastisch, muss aber dennoch sehr stramm gewickelt und daurnd unter Zug gehalten werden. Das Schöne an dem Band ist, dass darunter alle kleine Macken verschwinden! Final fixiert werden sie mit VA-Schellen. Das ist eine ziemlich langfristige Lösung, nur meine schönen Prägestempel kann man jetzt nicht mehr sehen. Das ist bitter!

Seht selbst.

Hier sind die ersten 10 Meter verarbeitet. Jetzt muss ich noch mal welche kaufen, habe mich ganz nett verschätzt!

Einfach mal so ...

Ja, wenn es immer so einfach wäre. Leider ist es das nicht, hier mal am Beispiel meiner im Zubehör gekauften sehr schicken Lampenhalter, Alu, lasergeschnitten oder CNC-gefräst, schwarz eloxiert. Nicht ganz günstig, so um die 100 Euronen, aber die musste ich einfach haben. Ich habe sie gekauft und natürlich sofort montiert. Blender, wie sich schon da rausstellte. Die Möglichkeiten der Verschraubung sind mehr als sonderbar. Ok, damit kann man sich arrangieren. Lampe dazwischen, sieht gut aus, zumindest auf der Hebebühne. Als ich die XS dann das erste Mal da runterrollte, und auch Richtungsänderungen machen musste, fiel mir auf, dass sie bei eingeschlagenem Lenker gegen den Tank dotzen. Scheiße! Das stelle man sich mal mit einem frisch lackierten Tank vor, gleich bei der ersten Fahrt Macken im Lack, das geht ja gar nicht! Ich hätte bestimmt geweint.

Gut, die eigentlichen Halter waren kaum veränderbar, der notwendige Platz musste also im Tank hergestellt werden. Nun kann man dazu nicht einfach einen x-beliebigen Hammer nehmen und zwei Beulen in den Tank hauen. Das geht, aber das Ergebnis wird jämmerlich sein. Dazu braucht man einen Kugel- oder Treibhammer, hatte ich natürlich nicht! Wozu auch, den braucht man doch nie, oder? Also habe ich mir solch einen Hammer gekauft, ist Gott sei Dank nicht teuer.

Nachdem ich den genauen Ort der anzubringenden Einbeulungen festgelegt hatte, habe ich sehr behutsam angefangen diese herauszuarbeiten. Das ging ganz ordentlich. Natürlich musste ich immer wieder probieren und nacharbeiten, aber das ist in Ordnung. Mit dem Ergebnis bin ich bis jetzt sehr zufrieden.

Jetzt sind auf jeder Seite 3-4 mm Platz, ein Anschlagen ist unmöglich.

Die Einbeulungen werden jetzt noch hauchdünn mit Spachtelmasse ausgefüllt, um die kleinen Dellen des Kugelhammers zu verdecken. Danach ist wieder schleifen angesagt.

Gut, dass der Schraubergott auf mich aufgepasst hat, ich hätte mich die Pest geärgert!

Nach diesem Erfolgserlebnis habe ich dann noch einmal meine Endtöpfe überarbeitet. Die sind werksseitig so jämmerlich lackiert, dass sie schon nach dem ersten Kontakt mit Wasser in den Halterungslaschen anfingen zu rosten. Das mag für eine Harley reichen, für meine XS tut es das nicht!

Weil es sich ja nicht vermeiden ließ, habe ich mich heute wieder meinem Tank zugewendet. Es waren noch einmal 4 Stunden Schleifarbeit notwendig, jetzt ist er aber nahezu fertig. Ziel bleibt den Lacksatz noch diese Woche zum Lackierer zu bringen.

Hier gut zu sehen, die angebrachten Eindellungen für die Lampenhalter.

Damit die Einschläge der vielen Hammerschläge nachher nicht mehr zu sehen sind, habe ich die Dellen noch dünn ausgespachtelt. Hier muss ich dann noch einmal nachschleifen!

Wenn man nur tief genug in das Vorleben eines Tanks einsteigt, dann kann man Besonderheiten finden. Hier hat zum Beispiel irgendein Vollprofi eine Delle über den Zierstreifen hinweg gespachtelt. Gepfuscht wird halt überall!

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