Eine kleine Chronologie

Nachdem nun dieses brandgefährliche Thema "Fahrräder" für mich erledigt war wurde eines klar, es musste ein Motorrad her! Kein Mokick (mit Pedalen und einem Versicherungskennzeichen), so wie es einige meiner Freunde fuhren, nee, nee, es sollte schon eine Klasse 4-Maschine mit großem Kennzeichen sein. Aber das Geld war knapp (daran hat sich bis heute auch nicht wirklich etwas geändert!) und so reichte es nur für eine gebrauchte Kreidler Florett GT, 50 ccm, 3-Gang, gebläsegekühlt! Und das in einer Zeit, als gerade die sauschnellen Zündapp KS 50 Super Sport mit zornigen 6,25 PS auf den Markt kamen. Mein Gott, habe ich gelitten!

Sei es drum, ich bin mit ihr ein paar Mal heftig auf die Fresse geflogen, habe nahezu jedes Wochenende an ihr geschraubt, "getunt" oder einfach nur etwas kaputt gemacht!

Die Geschwindigkeit des Motorrades stieg beständig mit dem heftigen Glauben an die durchgeführten Maßnahmen (das Meiste war wohl echter Murks!).

Zwei Jahre hat sie mich mehr oder weniger zuverlässig begleitet und ich glaube ich habe sie doch gemocht.

Ich erinnere noch, dass die Kosten für die Versicherung mit so um die 800 DM pro Jahr wahnsinnig hoch waren! Mein Lehrlingslohn betrug 160 bzw. 190 DM pro Monat!

Die Motorradbekleidung bestand aus Jeanshose und -jacke, kein Helm, keine Handschuhe und natürlich langen Haaren!

Für meine Eltern waren dies wohl zwei recht aufregende Jahre, denn oft genug kam ich ohne die Kreidler oder aber schiebend nach Hause! Das führte dann zu der Aussage (ich war gerade 18 geworden, aber nicht volljährig, das war mein Jahrgang erst mit 21), dass sie mir wohl einen Autoführerschein bezahlen und mir etwas zum ersten Auto dazu geben würden, aber nur wenn ich auf den Motorradführerschein verzichten würde!

Nee, nee Leute, so nicht!*))) Und der Familienstreit war vorprogrammiert

Ich hatte zu der Zeit einen fürchterlich netten "Altgesellen" der meine Begeisterung für Motorräder erkannt hatte und gut fand. Er schenkte mir seine DKW RT 125, Bj. 51, aus 1. Hand. Sie hatte auch 5,3 PS, aber 125 ccm. Sie war ihm zu schnell! Mit ihr habe ich dann gesehen wie schnell die tollen Zündapps wirklich waren. Auf jeden Fall nicht schnell genug, um mich zu überholen!*)))

OK, ganz modern war sie nicht, die halbseitigen Trommelbremsen eher ohne Funktion (ich bin sogar ohne Bremsbacken gefahren als mir eine freundliche Werkstatt neue Belege darauf genietet hat. Erst vorn, am nächsten Tag hinten. Preis 8 DM für beide und eine Runde DKW-fahren, weil der Meister selber mal eine hatte!), aber die Pagusa-Schwingsättel, die hatten was! He Leute und neben einer zur Auspufftüte umgebauten Kupferblumenvase hatte ich hinten sogar Öldruckstoßdämpfer, mit Messstäben!

Dann allerdings war da auch die junge Frau, die mich mit ihrem Auto, als sie mitten auf der Hauptstraße wendete, übersehen hatte. Schon war die DKW krumm wie ein Flitzebogen. Ein Schlosser hat sie gerichtet! Verkauft habe ich sie, als mir kurz vor einem TÜV-Termin die Tachowelle brach. Die war so speziell und natürlich nicht mehr zu kriegen, dass ich mich schweren Herzens entschloss die DKW für 600 DM an einen Liebhaber zu verkaufen! Denn auch damals galt schon: Ohne Tacho kein TÜV!

Schade, Zündapps jagen hat Spaß gemacht!*))

Nun sollte aber ein richtiges Motorrad her, denn ein bisschen altbacken war die DKW ja doch.

Ich erwarb eine gebrauchte Yamaha DS 6, 250 ccm, 32 PS und giftig ohne Ende! Ich glaube sie war Baujahr 1969. Auf dem Bild ist sie so bunt, weil ich mehrfach mit ihr auf der Schnauze gelegen habe und sie immer wieder, zum Teil erheblich, neu aufbauen musste. Der rechte Seitendeckel ist im Originallack und der Tacho (links in Fahrtrichtung) im originalen Becher. Sie lief wie der Teufel und fraß Kolben ohne Ende. So brauchte ich für eine Fahrt von Cuxhaven nach Wangen im Allgäu und zurück gleich drei Kolben (in allen war ein Loch drin!), aber darauf war ich vorbereitet, der Wechsel war reine Routine!*))) 1975 habe ich sie, als ich zur Bundeswehr musste, verkauft. In gute Hände, wie ich weiß, denn sie läuft heute (2010) immer noch!

Ok, da musste unterwegs schon mal ein Kolben erneuert werden, hier bei meiner DS 6.

Dann folgten 7 (sieben!) motorradfreie Jahre. Aus heutiger Sicht einfach unvorstellbar!

Und dann kam der Griff mit beiden Händen ins Klo! Ich erwarb eine gebrauchte Yamaha XZ 550. Das schlimmste Gerät, das ich jemals unter dem Hintern hatte, und lebensgefährlich noch dazu! Was sich die japanischen Ingenieure bei der Entwicklung dieses Motorrades gedacht haben hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Vielleicht hatten sie auch nur Drogen genommen!? Ich will gar nicht viel dazu schreiben, vielleicht nur so viel, der Motor war für die damalige Zeit hypermodern. V2, Vierventiler, wassergekühlt, 550 ccm, 64 PS. Der Rest, insbesondere das Fahrwerk war eine Frechheit. Bei etwas schnellerer Fahrt auf der Autobahn, habe ich eine ganze Spur für mich gebraucht, manchmal zwei! Sie ging nach Osteuropa! Zu erwähnen sei noch, ich lernte Jahre später meine 2. Frau kennen, und was fuhr die? Genau, XZ 550. Ich war erschüttert!! Die (die XZ) war dann schneller verkauft als man gucken kann, sie blieb auch nicht im Westen!*)))

Nach dieser Megapleite hatte ich mir eine echte Erholung verdient! Dieses Mal gab es als Nachfolger eine fabrikfrische Yamaha XJ 900F, jawohl! 897 ccm, 98 PS war das nichts? Nee, war es nicht! Nach 52000 Km, in zwei Jahren abgespult, war ich die Langeweile leid! Kein Ölverlust, Kerzen nie kaputt, keinerlei Macken, einfach nichts! Immer nur starten, fahren, tanken, starten, fahren, tanken! Leute, das kann es doch nicht sein! Das hatte ich ja nun echt nicht gewollt! Diese Karre musste weg! Mein Gedanke, ich kaufe mir eine FJ 1200, denn wenn schon Langeweile, dann mit Bumms! Pech gehabt, ausverkauft!

OK, OK, sollte ja sowieso mein letzter Japaner sein! Phhhhhhhh!

Kaufe ich mir eben schon jetzt eine Italienerin! Und was für eine!?*)))

Von einem "etwas älteren" Herren, er war damals so alt wie ich heute, kaufte ich eine drei Jahre alte MOTO GUZZI DMB Le Mans Jubilée (LM III). Guckst Du!

Ich habe damals nicht gewusst was sich daraus entwickeln sollte ..... guckt und lest dazu auf der Seite "Meine Guzzi".

Nun gut, so eine Guzzi ist ein Ding (mein Liebstes), aber manchmal fällt einem ein Motorrad vor die Füße, da kann man einfach nicht nein sagen! So ging es mir mit der Honda XBR 500 (keine Clubman, die kann ich ums Verrecken nicht ab!). Ich habe sie gesehen, den Klang gehört und schwups war sie meine! Ein tolles Gerät!

Mit ihr habe ich wirklich enorm viel Spaß gehabt, ob beim Fahrertraining von MOTO AKTIV auf der Nordschleife (Bild unten im Adenauer Forst), oder auf der Fahrt zum 24 Std.-Rennen nach Le Mans (Reisegeschwindigkeit 150/160 Km/h! Leute wir reden von einem Einzylinder!*))).

Ich war davon so etwas von begeistert, dass meine Frau auch eine bekam. Ihre war dann weinrot. Dran kamen noch klassische Halbschalen von Gustav Ey, und schon wurden wir sogar von Ducati-Fahrern gegrüßt. Zumindest bis sie sahen, dass wir ja gar keine waren! Das Honda später die Produktion dieses Motorrades eingestellt hat war wirklich ein Jammer. (Wenn mir mal wieder eine vor die Füße fällt, oder gar bei EBay auftaucht, ich glaube, dann werde ich noch einmal schwach!)

Und das geschah am 12.02.2010

Ich erwarb bei EBay für sage und schreibe 389,56 Euro etwa 1 3/4 Honda XBR 500 (natürlich in erbärmlichen Zustand!) Aber, man wächst ja bekanntlicherweise an seinen Aufgaben!

plus

Britta`s Kommentar dazu: "Oh, Gott!" *)))

Wie aus dieser Trümmerlandschaft ein schickes custombike entstand, könnt Ihr unter "Honda XBR 500, Teil 1+2" anschauen.

Weiter geht es!

Damals, das Geld war immer noch knapp, habe ich sie beim Erwerb meiner 1. und einzigen Ducati 750 ss (neu) 1991 in Zahlung gegeben! Das zu meiner Ducati von mir geführte Tagebuch (immerhin für 6 Jahre) trug den Titel "Mein feuerrotes Spielmobil", später kam noch der Untertitel "Eine Hassliebe!" dazu. Also, rein fahrwerkstechnisch war das mein absolut bestes Motorrad, aber der Rest!? Hier mal ein kurzer Abriss, Jungfernfahrt (Abholung beim Händler) Vorderradschutzblech zertrümmert, weil die Traverse der Halbschale falsch herum montiert war. Bei Km-Stand 500, Verlust einer Achsmutter mit Kettenspanner am Hinterrad, in voller Schräglage. Da habe ich aber schlecht gerochen! Km-Stand 10.000, Ventilschaftführungen und Anlasserfreilauf defekt, kurze Zeit später riss eine Ketteneinstellschraube in der Schwinge ab. Die Schwingenachse musste mit einer Gewindestange aus dem Baumarkt und zwei super großen Unterlegscheiben gesichert werden, weil sie immer nach rechts aus der Schwinge wanderte. Das Drehmoment, um sie daran zu hindern ist noch nicht erfunden. Bei ca. 12.000 Km war der 1. Kettensatz und die Kupplung hinüber (diese Intervalle blieben in der Folge auch so). Kurze Zeit danach hatte ich drei ca. 5 cm lange Risse an der Unterseite des Tanks (Schwingungsrisse von den ultrafeinen Vibrationen). Hier endet die Garantiezeit. Bei Km-Stand 21500, kapitaler Motorschaden, weil die Hauptmutter der Nebenwelle (zum Antreiben der Zahnriehmen für die Nockenwellen) bei ca. 6500 U/min in den Motor gefallen war. Alle Ventile krumm, die Nockenwellen und die Nebenwelle gebrochen. Der Schaden lief unter Kulanz, (immerhin ca. 5500 DM) da man werksseitig das Sicherungsblech unter eben dieser Mutter vergessen hatte. Doch, liebe Leute, das war noch nicht der Höhepunkt, dieser war ein technisch bedingter Sturz (mit Sozia hinten drauf!), weil sich durch die Feinstvibrationen beide Lenkanschlagschrauben in der Gabelbrücke herausgedreht hatten und die Lenkung blockierten. Toll! Danach hatte ich die Schnauze voll, ich habe sie für eine Suzuki GSF 1200 Bandit in Zahlung gegeben!

Aber, schön war sie, und von mir technisch und optisch minimal modifiziert! Seht dazu die nächsten Bilder.

Mein Motor (eine Augenweide!).

So sah sie zuletzt aus, allerlei Carbon, Contis, Höckersitzbank, kleine Halbschale etc.. Zu erwähnen sei noch, 750 ccm, 65 PS (aber am Hinterrad, dank DynoJet und K&N!) , Bj. 1991, sie war 1 von 1000 gebauten 750-ern mit Trockenkupplung!

Als der Suzukihändler die klappernde Kupplung hörte, meinte er nur: "Wenn eine Suzuki so klingt ist sie kaputt!", worauf ich erwiderte: "Wenn eine Ducati so nicht klingt, ist sie auch kaputt!" Sie stand keine 3 Tage beim Händler, die Leute waren so verrückt auf Ducs, man glaubt es kaum! Für mich war es eine rollende Sparbüchse, die mir auch noch nach dem Leben getrachtet hat. Das war nicht unbegrenzt hinnehmbar!

Da meine damalige Freundin noch keinen Motorradführerschein hatte, habe ich dann für uns, als Fernreisemotorrad, die Suzuki GSF 1200 Bandit gekauft! Ich kann es kurz machen, ich hatte sie nur zwei Jahre, aber sie hat mir einen Riesenspaß gemacht! Leistung ohne Ende, 1200 ccm, 123 PS; sie war vielleicht etwas trinkfreudig (da gingen schon mal bei rascher Fahrt 10 Liter durch), aber sie war auch in jedem Einsatzbereich souverän! Vielleicht etwas schlampig verarbeitet, aber was will man bei so einem dicken Ding für ca. 11500 DM erwarten? Ich war nur zufrieden, brauchte sie aber plötzlich nicht mehr, meine Freundin hatte zwischenzeitlich ihren Führerschein gemacht und wollte selber fahren. Also stand sie nur noch herum und ich hatte für mich ja die Guzzi!

Was jetzt folgte war eine Phase puren Unfugs! Meine Freundin war Fahranfängerin und die Frau eines Freundes wollte nach langer Pause auch wieder fahren. Was haben wir also gemacht? Wir haben gemeinsam 7 (sieben) Honda CB 200 gekauft, 4 davon überholt und sind dann mit unseren Mädels beständig mit mehr als 10.000 U/Min durch die Gegend gedüst. Das war modernes Verkehrsrauditum und dauerte ca. 1 1/2 Jahre. Unglaublich und unvorstellbar, aber geil war es schon! Da rissen, motiviert von 200 ccm, ca. 17 PS (wenn alle da waren) an der Kette! OK, ich höre ja schon auf! Wir haben sie dann in zwei großen Paketen verkauft! Seufz!

Eine davon, meine!

Alles was zum Schrauben herhalten konnte war damit weg, die Freundin auch! Ich war traurig. Und dann kam ich irgendwie darauf mir mal eine Yamaha XS 650 zu kaufen. Eigentlich wollte ich mal einen Engländer, aber da habe ich frühzeitig die Nerven verloren. Alles linksherum, anderes Werkzeug (Zoll) etc. Nee, das war nichts! Aber `ne XS, das ging zumindest in diese Richtung! Ich hatte das unverschämte Glück eine optisch sehr marode XS 650, Bj. `78, in Köln kaufen zu können. Sie hatte mehrere Jahre unabgedeckt im Garten gestanden, so sah sie auch aus, aber die Substanz war gut und sie war komplett. 1450 DM. Der arme Kerl dem mein Freund Horst und ich sie abgeschwatzt haben tut mir heute noch leid. Wir haben gehandelt wie die Teppichhändler und irgendwann hat ER einfach die Nerven verloren! Zu Hause angekommen habe ich mich dafür geschämt, aber nicht zu doll!*)))

Ich habe sie dann komplett zerlegt und von Grund auf neu aufgebaut. Kein ganz billiges Unternehmen! Aber dafür ist sie auch ein Schmuckstück geworden!*)))

Wo Platz für eine XS ist, ist auch Platz für zwei. So, oder ähnlich muss ich wohl gedacht haben, als ich von einem flüchtigen Bekannten sein XS-Projekt von der Hebebühne herunter gekauft habe. 12 Jahre hatte sie darauf teilmontiert gestanden, aber ihm war wohl irgendwie die Lust oder das Geld ausgegangen! Egal, das Ergebnis meiner Arbeit zeigen die nachfolgenden Bilder. In den Motor habe ich richtig viel Geld investiert, 850 ccm, Sportnockenwelle, große Ölpumpe, außenliegender Ölfilter, neues Motorgehäuse, Ölkühler etc., etc. ! Das hat ein kleines Vermögen gekostet! Egal, dafür war es ein Megadampfhammer!

Ja, da war wieder das Dilemma, 1 Guzzi in der Garage, 2 XS-sen, alle laufen und nichts zu schrauben. Ein echter Notfall!

Aber wollte ich nicht immer schon mal eine Enduro haben? Eigentlich schon, nur war ich für die meisten Dinger mit meinen 169 cm Körperlänge zu klein! Nur für eine Yamaha XT 500 nicht! Glück gehabt!

Also kaufte ich wild entschlossen eine Yamaha XT 500, Bj. `81, als Unfallmaschine. Eine echte Herausforderung!*))) Prozedere wie gehabt, komplett zerlegen und neu aufbauen. Der finanzielle Aufwand hielt sich dabei in Grenzen, das Meiste war halt handwerkliche Arbeit! Und dann die ersten zaghaften Fahrten jenseits der Straße, da bin ich sogar um Pfützen drumherum gefahren (so ein Schwachsinn!) Wollte das schöne Ding doch nicht gleich schmutzig machen!! So macht Enduro fahren aber gar keinen Spaß, also Augen zu und mit Volldampf durch die nächste Pfütze. Schon spritzte mir der Dreck bis an die Ohren! Mein Gott, was für ein geiles Gefühl! Es wäre auch ganz toll gewesen, wenn es so geblieben wäre, denn die XT ist schon ein klasse Motorrad mit einem herrlichen Sound!

Dann kam aber die erste Fahrt bei Regen auf der Straße, ich habe mir fast in die Hose geschissen als in der ersten Kurve beide stollenbereiften Räder seitlich abschmierten! Hatte ich das gewollt? Nein, nein und nochmals nein! Das ist ja brandgefährlich! Also war sofort klar, diese Karre muss weg!

Vielleicht hatte die XT auch einfach nur das Pech, dass sie in eine Phase fiel, in der ich die Schnauze von der ewigen Schrauberei voll hatte. 4 Motorräder die zusammen deutlich über 100 Jahre alt waren. Sie am Laufen zu halten war ein Vollzeitjob, an Fahren war da eigentlich nicht mehr zu denken!

Hart gegen mich und meine Motorräder traf ich also die Entscheidung, der Fuhrpark wird reduziert und dramatisch verjüngt! Dass die Guzzi davon nicht betroffen war, war sowieso klar, also mussten die beiden XS-sen und die XT weg. Ziel war, durch den Verkauf so viel Geld zu bekommen, dass es für eine Neue reichen würde. Was das sein sollte war auch klar, eine Suzuki SV 650!

Gesagt, getan. Die Suzuki folgt auf dem nächsten Bild!

Ein tolles Motorrad, technisch ausgereift, leistungsstark, klasse Fahrwerk, aber, mit dem Ding war ich nur noch wie eine Wildsau unterwegs und schnell stand fest, das geht nicht lange gut! Das war einfach nicht die Art wie ich Motorrad fahren oder sterben wollte. Der Verstand hat einfach nicht mitgemacht! Es gab immer nur die Vollgasstellung!*)))

Ich habe sie dann 1 zu 1 gegen eine BMW R100R "Classic " getauscht. Zunächst war ich von diesem Tausch auch ganz begeistert, aber schon nach kurzer Zeit wusste ich, das ist nicht mein Motorrad! ICH BIN KEIN BMW-FAHRER!

Ich habe sie dann aber doch drei Jahre gehabt und gefahren. Die Zuverlässigkeit auf zwei Rädern. Man konnte schon Spaß mit ihr haben, aber ......

Also hatte ich zu diesem Zeitpunkt meine Guzzi und die BMW, aber rein gar nichts zu Schrauben! Wie langweilig!

Das führte dann dazu, dass ich mir eines Abends bei eBay aus Versehen, für 420 Euro, eine Yamaha SR 500 gekauft habe, auf die ich eigentlich nur zum Spaß geboten hatte und die normalerweise viel teurer hätte weggehen müssen! Also musste ich 2 Tage später, als sie mir tatsächlich gehörte, meiner lieben Frau von diesem Malheur berichten! Sie schüttelte nur den Kopf und ich hatte ein Motorrad, das ich eigentlich gar nicht haben wollte. OK, ich habe sie dann in Emmerich abgeholt, und wo sie nun schon mal da war, dann auch liebevoll und sehr zeitintensiv überholt. Na ja, das war ja wohl auch bitter notwendig!

Sie war seit geraumer Zeit fertig, hat 16 lange Jahre auf ihre Vollabnahme gewartet (erledigt 04/2011) und hat seit 06/2011 einen neuen Besitzer.

Aus dem ganzen Elend mit der SR geboren, kam es dann zum Kauf meiner Laverda 500 SFC. Die ausführliche Geschichte dazu steht auf meiner Seite mit meinen Veröffentlichungen geschrieben!

Das gleiche Motorrad ca. 200 Arbeitsstunden später.

Sie ist / war eine von fünfzig jemals Gebauten! (weltweit).

An dem Bau des nächsten Motorrades bin ich gänzlich unschuldig! Das kommt zwar eher selten vor, aber in diesem besonderen Fall stimmt es! Es war meine Frau, die mich laufend fragte, wann denn der Motor endlich aus dem Wohnzimmer verschwinden würde. Eine Frage die ich eigentlich gar nicht so Recht verstanden habe, denn der Motor war dekorativ, hatte schon mehrmals mit uns Weihnachten gefeiert (die Kinder haben ihn sogar liebevoll geschmückt!) und störte mich nun überhaupt nicht! Es waren sogar Möbelrollen unter der Trägerplatte, damit man ihn zum Staubsaugen ein wenig bewegen konnte! Also war meine Antwort, er würde verschwinden, wenn ich ein Motorrad darum herum bauen würde! Dermaßen unter Druck gesetzt begann ich dann mit der Beschaffung der noch fehlenden Teile und es entstand in den nächsten 2 Jahren meine "ToBi Spezial 850"! Es war übrigens der Motor aus meiner einsitzigen XS, der dem damaligen Käufer zu teuer war und der das Motorrad dann mit einem 650 ccm-Motor bekam!

"ToBi Spezial 850"

Und nach einer weiteren Restauration im Winter 2014 / 2015

Den Rest der Geschichte mit allen damit verbundenen Wirren, insbesondere derer die sich mit dem Umbau meines Hinterrades beschäftigen, findet ihr dann unter meinen Veröffentlichungen!

Toll war damals die Komplettabnahme beim TÜV, darüber berichte ich auf der Seite "Geschraubtes"!

So, und jetzt hatte ich völlig unerwartet schon wieder ein Problem. Ich hatte die Laverda verkauft. Die BMW war ich glücklich los (sie ging nach Paris) und ich hatte plötzlich kein Motorrad mehr, mit dem man auch mal zu zweit fahren konnte! Da half es mir sehr, dass mir die Yamaha XJR 1300 SP eines Freundes schon lange in der Nase stach! Also habe ich auch für mich eine gesucht! Ich fand sie als Unfallmaschine bei einem Händler in Herne.

Gesehen, verliebt, gekauft und repariert, waren geschmeidig aufeinander folgende Phasen! Es wäre nicht mein Motorrad, wenn sie nicht gleich ein paar dezente Modifikationen erlebt hätte, z.B. eine 4-in-1-in-4-Auspuffanlage, einen K&N-Luftfilter und eine superschicke, umgepolsterte Sitzbank (mit Gelpolstern für den kleinen Arsch ab fünfzig!) mussten es noch sein! Nun ist sie fahrfertig und wir haben gemeinsam auf ein wenig besseres Wetter gewartet, damit es endlich zum Harley und BMW-Jagen wieder in die Eifel gehen konnte! (Wir hatten fette Beute!).

Und hier mit leichten Modifikationen (Auspuffanlage Laser Extreme, Sitzbank Bagster).

Sieht doch einfach nur geil aus!*))) Dafür ist man doch nie zu alt!

Und erst der Sound, Leute, zum VERLIEBEN!

Hier meine alte Liebe! HONDA XBR 500.

In meinem Fahrzeugbestand befinden sich zurzeit die Moto Guzzi Le Mans III, die XS 650 "ToBi Spezial", die XJR 1300 SP, die XBR 500 und die SRX-6. Das genügt der Forderung, nicht jeden Tag mit dem gleichen Moped fahren zu müssen, aber es lässt auch noch Luft nach oben, denn eine Woche hat bekanntlich 7 (sieben) Tage!*)))

Hier der schärfste Gegner der XBR 500, die Yamaha SRX-6 (Supertrapp). Und die gehört jetzt mir!

Kurz vor Weihnachten 2011 fiel mir noch eine völlig desolate YAMAHA XS 400, 2A2, vor die Füße, aus der ich dann "Frau Mahlzahn" gemacht habe!

Yamaha XS 400, 2A2, Vorher

Rund 211 Arbeitsstunden später. "Frau Mahlzahn"!

Hier folgt ein "grünes" Motorrad meiner Wahl!)))

Die Basis dazu ist diese Yamaha XS 750, gekauft im November 2012

150 Stunden später! Und sie ist grün, British-Racing-Grün!*)))

Ich konnte es nicht lassen und daher folgt hier noch eine Yamaha XS 400 Cup/Z!

Noch im Rohzustand ...

Das Ergebnis!*)))

Eigentlich ein Geburtstagsgeschenk für meine Tochter zum 18.! Jetzt, 3 Jahre später, meine! Yamaha XS 400, 2A2, Bj. 1977 (das 6. Motorrad der ersten Serie).

Der nächste Winter kommt bestimmt, hart und lang!*)))

Deshalb eine 2. Yamaha XS 750!
Sie wird minimal, radikal und so leicht wie möglich! Im GULF-Design!

Ein Zwischenergebnis ...

So, dieses Jahr kam dann noch eine Honda CB 750 Bol D'Or dazu. Mal sehen was ich daraus mache!

2017. Ich wollte noch einmal ein nagelneues Motorrad haben. Geworden ist es eine Yamaha MT 07. Wen wundert es???

May be, this is the End! May be!*)))

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